MPRV Mops  Hier noch schnell ein paar Worte zum MPRV-Standard: Die Augen sind dunkel, gut eingebettet und niemals vorstehend. Im Seitenprofil soll ein deutlicher Fang zu erkennen sein. Die Naselfalte ist mittig unterbrochen und nur minimal angedeutet. Der Nasemschwamm liegt vollständig frei. Der Mops soll ein Gewicht zwischen 8 und 11 Kilo haben Pug Dog Ezephalitis - PDE Die nekrotisierende Meningoenzephaltis ist eine erbliche Autoimunerkrankung, die sich in einer schweren Entzündung des zentralen Nervensystems äußert. Dabei kommt es zu einer genetisch festgelegten Überreaktion des Immunsystems, bei der die Abwehrzellen die Nervenzellen des Gehirns schädigen. Es existieren drei Genotypen: 1. Genotyp N/N (homozygot gesund): Dieses Tier trägt die Mutation nicht und hat ein extrem geringes Risiko an der Krankheit zu erkranken. Es kann die Mutation nicht an seine Nachkommen weitergeben. 2. Genotyp N/mut (heterozygoter Träger): Dieses Tier trägt eine Kopie des mutierten Gens. Es hat ein extrem geringes Risiko an der Krankheit zu erkranken, gibt die Mutation aber mit einer Wahrscheinlichkeit von 50% an seine Nachkommen weiter. Ein solches Tier sollte nur mit einem mutations-freien Tier verpaart werden. 3. Genotyp mut/mut (homozygot betroffen): Dieses Tier trägt zwei Kopien des mutierten Gens und hat ein extrem hohes Risiko an der Erbkrankheit zu erkranken. Es gibt die Mutation zu 100% an seine Nachkommen weiter und sollte nur mit mutations-freien Tieren verpaart werden. Träger geben die Erbanlage mit einer Wahrscheinlichkeit von 50% an ihre Nachkommen weiter. Bei der Verpaarung von zwei Trägern besteht die Gefahr, dass die Nachkommen von der Erkrankung betroffen sind (25%). Die Existenz von Trägern in einer gesunden Population erhöht die Variabilität des gesamten Genpools, weshalb diese nicht kategorisch von der Zucht ausgeschlossen werden sollten. Eine Verpaarung sollte jedoch immer nur mit mutations-freien Tieren erfolgen, so dass keine homozygot betroffenen Tiere entstehen können. Quelle: Laboklin der PDE-Test erfolgt mittels Blutabnahme und/oder Backenabstrich und liegt nach ca. 1-2 Wochen vor. LABOKLIN wertet den Test aus.